It's astounding
Time is fleeting
Madness takes its toll...
Time is fleeting
Madness takes its toll...
It's just a jump to the left.
And then a step to the right.
With your hand on your hips.
You bring your knees in tight.
But it's the pelvic thrust.
They really drive you insane.
Let's do the Time Warp again.
And then a step to the right.
With your hand on your hips.
You bring your knees in tight.
But it's the pelvic thrust.
They really drive you insane.
Let's do the Time Warp again.
Es ist schon faszinierend (wie ein bekanntes Spitzohr sagen würde), man fliegt abends um 19:00 Uhr in Tokyo los und kommt noch am gleichen Tag morgens um 8:00 Uhr bereits in Hawaii an.
So haben wir es geschafft zuerst einen Cache in Tokyo zu loggen, nach Hawaii zu fliegen, den nächsten Flieger nach Kauai zu nehmen, ein Auto zu mieten, bis ans Nord-West-Ende der Insel zu fahren und dort einen weiteren Cache mal schnell eine halbe Stunde vor dem in Tokyo zu loggen. Da mag noch einer sagen, Zeitreisen gäbe es nicht!
Es hat alles gut geklappt, außer, dass ich zunächst erst mal unser Notebook im Flieger vergessen habe... Nach ein wenig Aufregung und ein wenig Sprachschwierigkeiten (Notebook ist für Amerikaner durchaus auch mal ein Buch) haben uns die freundlichen Mitarbeiter von United das Notebook aus dem Flieger geholt und zur Gepäckausgabe gebracht.
Die Wartezeit konnten wir mit einem weiteren Interview der Einreisebehörde überbrücken, die (wieder) wissen wollten, was wir im Oman gemacht haben. Nach den gleichen Fragen wie in Tokyo und den gleichen Antworten, durften wir dann auch endlich einreisen. Was heißt eigentlich durften wir? Die haben immer nur nach mir gefragt. Dass Katja auch im Oman war, hat niemanden gestört...was ist hier los mit der Gleichberechtigung?
Also endlich in Hawaii angekommen mussten wir auch nur noch den Flieger nach Kauai erwischen. Fliegen in den USA ist anstrengend geworden, mit all den Sicherheitskontrollen. Auch wenn es hier mit den Flüssigkeitsbeschränkungen dann doch wieder keiner besonders ernst nimmt. Da kann man auch schon gerne mal den großen Starbucks Coffee mit an Bord nehmen.
Auf der Insel angekommen, haben wir zunächst einmal unser Gepäck im Hotel abgestellt und sind dann zu einer Inselerkundung Richtung Norden aufgebrochen.
Von unserem ersten Besuch auf Hawaii waren wir erst mal von der Natur, dem Blau des Wassers und dem Grün der Palmen überwältigt. Nach dem Besuch von ein paar Stränden und Caches wurde es dann auch schon ziemlich schnell dunkel und wir sind müde und hungrig in unser Hotel am Meer zurückgekehrt und wir haben es uns bei Burger und Cocktails gut gehen lassen.
Der nächste Tag startete erst einmal mir einem reichhaltigen Frühstück. Leider hat der Regen in Seoul Katja mehr zugesetzt als zuerst gedacht. Da es ihr nicht wirklich gut ging, mit Husten, Fieber etc. haben wir vormittags nur einem verkürzte Runde um die Südinsel gedreht (einmal außen herum fahren geht hier leider nicht). Nach ein paar wenigen Caches und sehr schönen Lookouts mussten wir auch mittags schon wieder den nächsten Flieger nach Maui erwischen.
Auf Maui hatten wir dann erst mal ein wenig Stress mit der Autovermietung. Da es ein paar Straßen gibt, die nicht geteert sind (wie auch die zu unserem B&B), hatten wir ein Allradfahrzeug reserviert. Da sie aber die gebuchte Autokategorie nicht hatten, sollten wir als Ersatz einen Mazda 3 bekommen. Begründung: der ist doch viel besser, wie er viel weniger Sprit braucht. Nach ein wenig Diskussion haben wir zumindest ein SUV bekommen, was bei den Straßen auch wesentlich besser gepasst hat.
Mit dem Auto sind wir nun erst mal auf die Suche nach unserer Unterkunft gegangen... Zum Glück hatten wir eine sehr exakte Wegbeschreibung (wenn man auf den Highway auffährt, Meilenzähler zurücksetzen, bei x Meilen dann...), denn das Haus lag etwas abseits des Hana-Highway mitten im Grünen, und total ruhig.
Nach einem guten Abendessen in einem benachbarten (d.h. einige Meilen entfernten) Ort, konnten wir uns dann in unserem Zimmer zur Ruhe begeben. Das B&B hatte ein paar interessante Dinge. So gab es keine Klimaanlage, sondern die Kühlung km durch die Bauweise des Hauses zustande, das Wasser kam aus dem eigenen Brunnen, es gab Telefon und Internet, aber keinen Stromanschluss. Der ganze benötigte Strom wurde über eine Solaranlage gewonnen und in Akkus für die Nacht zwischengespeichert. Es gab daher auch keinen Fernseher, da ansonsten der Strom nicht für die ganze Nacht reichen würde.^
Der Hausherr hat dann am nächsten Morgen erst mal ein schönes kleines Frühstück zubereitet... Mit einem Obstsalat zum Start und einer Fritata als ”Hauptgang”. Ananas gehört in Hawaii sowieso zu jedem Frühstück dazu, genauso wie frische Obstsäfte.
Für unsere Fahrt nach Hana, haben wir noch eine CD fürs Autoradio geliehen bekommen. Die CD hat einem sowohl in die Streckenführung eingeweiht, wie auch mit allen Informationen über den Highway versorgt. Außerdem hat der Erzähler einem zu Abstechern von der Hauptstrecke eingeladen und auf viele schöne Orte hingewiesen, an denen man ansonsten vorbeigefahren wäre, da man die Wasserfälle, Pools etc. von der Straße aus nicht gesehen hätte.
So haben wir z.B. einen kleinen Abstecher zu einem Ort gemacht der vor ca. 40 Jahren von einem Tsunami zerstört wurde, bis auf die alte Kirche, die den Wassermassen wiederstanden hat.
Durch das Cachen sind wir natürlich auch an ein paar sehenswerte bzw. historische Orte gelangt wie z.B. einen Lava-Tunnel, den man begehen kann oder auch an das Grab von Charles Lindbergh ohne den eine Reise wie die unsere vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre.
Am Ende des Highways drehen wohl 80% der Touristen um. Wir sind aber weitergefahren, da unsere Hosts gemeint haben, kein Hawaiianer würde die „Road to Hana“ wieder zurückfahren... Hier hat es sich ausgezahlt, dass wir auf den SUV bestanden haben, da die Straße nicht wirklich durchgängig geteert ist. (Viele Autovermieter verbieten daher auch die Weiterfahrt.) Bleibt noch anzumerken, dass die Straße, unabhängig von der Tiefe der Schlaglöcher, als Highway ausgewiesen ist.
Durchgeschüttelt kamen wir dann in dem Nachbarort an, in dem wir am Vortag gegessen hatten. Dabei hatten wir einen Waschsalon bei einem kleinen Einkaufszentrum gesehen und wir haben zum ersten Mal in unserem Leben einen Waschsalon betreten. Zum Glück hatten wir mit amerikanischen Waschmaschinen schon Erfahrung aus Sydney, so dass wir uns nur am Münzeinwurf versuchen mussten, bei dem man in 6 Schlitze gleichzeitig (!!) 10 Quarter unterbringen musste. Zum Glück hatten Restaurants außenherum gute Pizza so dass wir während der Wartezeit gleich was Gutes essen konnten.
Wieder in unserem B&B angekommen, erreichte uns erst einmal die Tsunamiwarnung nach dem Erdbeben vor Kanada (nochmals Danke an alle, die versucht haben uns Bescheid zu geben und zu warnen!). Genau die Bereiche, die wir heute besucht hatten, waren betroffen, ebenso unser Hotel auf Kauiu (am Strand) und unser Hotel vom nächsten Abend (Waikiki).
Hier waren wir aber auf ca. 100m über N.N. absolut sicher. Die Tsunamiwarnung scheint jetzt auch die Einwohner der betroffenen Gebiete nicht weiter verunsichert zu haben und es ist zum Glück auch alles glimpflich und ohne Schäden abgegangen.
Nach einem kurzen Ausflug auf den großen, erloschenen Vulkan (3055 m hoch) der Insel, bei dem Katja mit Ihrer Erkältung extrem mit der dünnen Luft zu kämpfen hatte, ging es dann wieder zum Flughafen für unseren letzten Transferflug zurück nach Oahu.
Hier hatte Katja das Package “Jeep&Sleep” gebucht, d.h. im Hotelzimmer war ein Jeep-Cabrio enthalten. Das Auto mit dem kleinsten Kofferraum... Es war richtig schwierig das Gepäck irgendwie im Auto unterzubringen. Dann ging es gleich zum Hotel, um das Gepäck wieder loszuwerden. Zum Glück beinhaltete das Package die Parkgebühren (schlappe 20 EUR/Tag). Wer schon mal im Ausland in Übersee war, der beschwert sich nicht mehr über lächerliche 3,50 EUR/h in Deutschland… dann war erstmal Nachtruhe angesagt.
Auf Oahu haben wir uns auf große Inselerkundung bis zum Sonnenuntergang begeben, was bedeutet, dass wir auch nur die Osthälfte der Insel gesehen haben, da die Straße im Nordwesten endete und eine Umrundung nicht möglich ist. Wir haben viele schöne Strände gesehen unterwegs, aber leider gab es auch im surfverrückten Norden der Insel keine zum Surfen verwendbaren Wellen.
Wir sind durch ein paar der Caches auch an historisch interessante Orte gekommen, die wir so vermutlich nicht gefunden hätten wie z.B ein altes heiliges hawaiianisches Gelände oder an einen eher lustigen Ort mit einem Lost+Found für Flip-Flops am Strand.
Aber es gab unterwegs eine Portion Krabben, von einem der wohl typischen Krabbenverkaufs-LKWs am Straßenrand. Sehr, sehr gut und wahres Genusscacher-Cachen, da in dem Truck auch eine große Muni-Box zu bekommen ist auf Nachfrage! Ein sehr sicherer Ort für TBs.
An unserem letzten Tag im Paradies haben wir uns das alte Zentrum mit den historischen Regierungsgebäuden von Honolulu angesehen und dem Waikiki Beach und dem Honolulu Zoo einen Besuch abgestattet. Auf die Kriegsverherrlichung der Amerikaner bei Pearl Harbor hatten wir irgendwie beide keine Lust.
Im Zoo haben wir auch unser erstes „Shaved Ice“ gegessen, das gibt es hier an jeder Ecke.
Das sind einfach kleingeschredderte Eiswürfel, die zu einem konischen Gebilde aufgetürmt werden und dann mit Sirups übergossen werden. Komisch, aber nicht schlecht.
Dann mussten wir auch schon wieder unser Gepäck im Hotel abholen, um den Flug nach Chicago zu erwischen.




































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